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Adolf-Reichwein-Schule erhält Umweltpreis des Landkreises Limburg-Weilburg 2025

Die Adolf-Reichwein-Schule (ARS) wurde für ihr herausragendes Engagement im Bereich Umwelt- und Klimaschutz mit dem Umweltpreis des Landkreises Limburg-Weilburg ausgezeichnet. Der Preis wird alle zwei Jahre verliehen und würdigt Projekte, die einen besonderen Beitrag zum Schutz unserer Umwelt leisten.

In diesem Jahr überzeugte die ARS mit ihrem Projekt zur Erforschung kleiner Bäche rund um Limburg, das Schülerinnen und Schüler unter der Leitung von Frau Molsberger-Lange durchgeführt haben. Mit großem Einsatz untersuchten sie die ökologischen Bedingungen der Gewässer und leisteten damit einen wertvollen Beitrag zum Verständnis und Schutz der heimischen Natur.

Besonders hervorzuheben ist, dass es sich um ein Citizen-Science-Projekt handelt: Die Schülerinnen und Schüler ermittelten wichtige ökologische Daten und übermittelten diese im Rahmen des FLOW-Projektes. Die dabei ermittelten Daten werden von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität Leipzig ausgewertet und fließen in die Forschung zu Gewässerökologie und Klimaschutz ein.

Darüber hinaus präsentierte die ARS im Rahmen der Preisverleihung ihre Vielfalt an nachhaltigen Aktivitäten: Insgesamt 17 Nachhaltigkeitsprojekte von Schulen, Vereinen, Organisationen aber auch Privatpersonen wurden vorgestellt, die von Schulgarten, Streuobstwiese bis hin zur Bienenhaltung reichen und die breite Verankerung von Umweltbewusstsein im Alltag dieser Menschen verdeutlichen.

Die feierliche Preisverleihung fand in der Aula der Theodor-Heuss-Schule (THS) in Limburg statt. Der Erste Kreisbeigeordnete Jörg Sauer (SPD) überreichte den mit 3.000 € dotierten Preis an Frau Eva Molsberger-Lange und würdigte das Engagement der Schule sowie die Bedeutung des Projekts für die Region.

Für die Schulleitung der ARS war Herr Fred Narewski anwesend. Zudem nahmen Schülerinnen und Schüler der Klasse CTA 12 an der Veranstaltung teil und konnten die Auszeichnung ihrer Schule persönlich miterleben.

„Die Auszeichnung zeigt, dass sich unser Einsatz für die Erforschung und den Schutz der heimischen Bäche lohnt. Besonders stolz bin ich auf die Schülerinnen und Schüler, die mit großem Engagement und wissenschaftlicher Neugier gearbeitet haben. Der Umweltpreis ist eine Anerkennung für ihre Arbeit und zugleich Motivation, den Weg des aktiven Umwelt- und Klimaschutzes weiterzugehen“, so Frau Molsberger-Lange.

Die Schulleitung betont, dass die Verknüpfung von Forschung und praktischer Umweltbildung den Schülerinnen und Schülern nicht nur wissenschaftliche Kompetenzen vermittle, sondern auch ein starkes Bewusstsein für die Verantwortung gegenüber Natur und Klima schaffe. „Somit ist diese Auszeichnung nicht nur eine Anerkennung für die geleistete Arbeit, sondern auch ein Ansporn, den eingeschlagenen Weg als zertifizierte Umweltschule des Landes Hessen konsequent weiterzugehen“, betont Schulleiter Ralf Abel. Die ARS zeigte damit eindrucksvoll, wie schulische Projekte einen nachhaltigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten können.