Adolf-Reichwein-Schule ist Gastgeber beim START-Programm
(jm) Sie haben es oft nicht leicht, und doch sollen sie gute Startchancen haben. Junge Menschen mit Migrationshintergrund müssen viele Hürden nehmen, um in der Schule erfolgreich zu sein. Das “START-Programm” hilft ihnen, mit einer kleinen finanziellen Förderung. Das Stipendienprogramm ist mittlerweile in der ganzen Bundesrepublik präsent, in Hessen seit dem Jahr 2007. Ausgangspunkt für die Stipendien ist das Engagement der gemeinnützigen Hertie-Stiftung, und in diesem Jahr kommen 55 Stipendiaten aus Hessen in den Genuss der Förderung. Bundesweit werden 500 junge Menschen gefördert.
Die Adolf-Reichwein-Schule (ARS) durfte in diesem Jahr Gastgeber sein für viele Stipendiaten aus Hessen. 24 Jugendliche wurden von Schulleiter Ralf Abel an der ARS begrüßt. Und alle konnten an einer Eröffnungsveranstaltung teilnehmen, die mit Musik, Fachvorträgen und einem gemeinsamen Zusammensein sinnbildlich stand für den Charakter des START-Programms.
“Es gilt die vielen Talente zu fördern, die junge Menschen haben, die in Deutschland nun eine neue Heimat gefunden haben” so Schulleiter Ralf Abel bei der Eröffnungsrede. Das START-Programm steht für Chancengleichheit, Vielfalt und Solidarität. Eine junge Dame aus der Ukraine, die Schülerin an der ASRS ist, konnte im vergangenen Jahr die Förderung aus dem Start-Programm nutzen. Polina Gordieva, die nun in Villmar lebt, besucht die ASRS mit dem Ziel, nach dem Abitur 2027 Zahnärztin zu werden.
“So viele strahlende Gesichter und so viel Lachen, das tut gut” sagte Schulleiter Ralf Abel und ergänzte, “mit dem START-Programm werden Talente aus aller Welt gefördert und wir an der ARS sind stolz darauf, hierbei mitzuwirken.” An der Veranstaltung nahmen hochrangige Vertreter aus dem Kultusministerium teil. Ebenso der Leiter des Schulamtes Limburg-Weilburg. Ein gewisser Stolz weht mit, zu wissen, dass die ARS Gastgeber für diese Veranstaltung sein durfte.





