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ARS ist nach wie vor Fairtrade-Schule

(jm) Engagement muss man zeigen. Und die Adolf-Reichwein-Schule (ARS) tut dies seit Jahren. Dafür erhält sie Lob und Dank. Und: eine Auszeichung. Seit 2016 ist die ARS prämiert für ihr Engagement beim fairen Handel. In diesem Jahr erneut. Die ARS darf weiter den Titel "Fairtrade-Schule" tragen. Die Kolleginnen Rosi Bopp und Ilka Becker hatten Idee, Mut und Leidenschaft, das Thema "Fairer Handel" in der ARS zum zentralen Thema zu machen. Jeder, der die Esseria der ARS besucht, sieht,dies. Das Angebot ist differenziert und nachhaltig mit einem Sortiment, das den Bedingungen des fairen Handels entspricht.

Was steckt nun hinter dem Begriff "Fair Trade"? Es geht um die Lebensbedingungen der Hersteller und Erzeuger von Lebensmitteln. Fair-Trade Produkte garantieren sichere Abnahmepreise für Vermarkter wie auch Erzeuger. Und dies vor allem in Afrika, Asien und Lateinamerika. Die Lebens- und Arbeitsbedigungen der Bauern und Produzentenfamilien werden mit diesen sicheren Abnahmepreisen deutlich verbessert. Benachteiligungen, die sich aufgrund der Marktsituation zu Lasten der Erzeuger ergeben, fallen somit weitgehend weg. Die Familien haben mit den von Ihnen erzeugten Produkten eine finanziell sicher planbare Existenz. Und die in der Esseria angebotenen Fair-Trade-Produkte schmecken zudem sehr gut.

Aber es liegt nicht allein an dem Angebot in der Esseria. Der Gedanke Fair-Trade greift viel weiter. Und zur Auszeichung als eine solche Schule braucht es viel Einsatz. Genau genommem legen sich die Berufsschulklassen und die Fachpraktiker der Hauswirtschaft ganz stark ins Zeug, all die vielen Anforderungen zu erfüllen, die notwendig sind, um als eine "Fairtrade-Schule" zertifiziert zu werden. Denn es sind fünf wichtige Kriterien, die in einem Jahr zu erfüllen sind, damit man diese Auszeichnung als Schule tragen darf. Hierzu zählen die Gründung eines Schulteams wie die Erarbeitung eines Fair-Trade Kompasses, der Verkauf der Fair-Trade Produkte und die Behandlung des Theams "Fairer Handel" in verschiedenen Schulformen und Fächern. Und ganz wichtig: in jedem Jahr muss eine Aktion umgesetzt werden, die den Fairen Handel in den Mittelpunkt stellt. Trotz Corona wurden alle Kriterien mehr als erfüllt. So erfuhren viele Schülerinnen und Schüler, wie der Banenemarkt funktioniert und was es heißt, was Fairer Handel bewirken kann.

Schulleiter Ralf Abel überreichte die Urkunde zur erneuten Zertifizierung den Kolleginnen wie auch den Schülerinnen aus der Hauswirtschaft, die an diesem Tag auch ihre Zeugnisse erhielten. Den Kolleginnen Bopp und Becker wie auch den unermüdlichern Schülerinnen aus der Hauswirtschaft ein großes Dankeschön verbunden mit lieben Ferienwünschen.