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Besuch von Herrn Amison, Assistant Headteacher der Lichfield Cathedral School

Ein Novum an der Adolf-Reichwein-Schule:  am 18. und 19. Juni 2025 besuchte uns der Abteilungsleiter und stellvertretende Schulleiter der Cathedral School aus der britischen Partnerstadt Lichfield.  Mr Matthew Amison wurde im Rahmen der Städtepartnerschaft nach Deutschland eingeladen, um die seit über 30 Jahren bestehenden freundschaftlichen Verbindungen unserer beiden Städte und Länder mit uns zu feiern und diese damit zu festigen.

Bei seinem Besuch an unserer Schule bekam Herr Amison Einblicke in die verschiedenen Schulformen und angebotenen Ausbildungsgänge der ARS und gestaltete den Unterricht sogar aktiv mit.  Es fanden Vorträge und spannende Fragerunden mit Schülerinnen und Schülern des Berufsgymnasiums und der Fachoberschule sowie Fachgespräche mit Kolleginnen und Kollegen über die zahlreichen Unterschiede - aber auch über die Gemeinsamkeiten - unserer Bildungssysteme. 

Bei einem Rundgang durch die Fachräume der ARS erfuhr Herr Amison von unserem Schulleiter Herrn Abel viel über die Vielfalt des deutschen Systems der beruflichen Ausbildung und über deutsche Schulen. Er schaute unseren Friseuren beim Stylen zu, bekam eine praktische Prüfung der Restaurant- und Hotelfachleute hautnah mit, diskutierte mit den Laborverantwortlichen der CTA. 

Den angehenden Bäckerinnen und Bäckern schaute er bei einem Fachseminar über Tortenherstellung neugierig zu – ein Genuss für den Engländer, der auch das kulinarische Angebot unserer Esseria in den höchsten Tönen lobte.

Mr Amison war stiller Beisitzer bei einer ausführlichen Projektpräsentation der Fachschule Sozialpädagogik und lief sogar bei einer schweißtreibenden Feldbegehung der angehenden Landwirte mit. 

Die Cathedral School in Lichfield ist eine über 700 Jahre alte private Schule. Dort bekommen etwas mehr als 500 Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 2 und 18 Jahren eine breite schulische Ausbildung in der besten Tradition der exklusiven Bildungseinrichtungen des Vereinigten Königreichs, mit einer breiten Palette an klassischen und modernen Schulfächern sowie zahlreichen außerschulischen Aktivitäten wie Theater, Sport und Musik.

Herr Amison äußerte sich sehr positiv über seinen kurzweiligen ersten Besuch in Deutschland und die hierdurch vertiefte Verbindung zur Adolf-Reichwein-Schule. Beide Schulen wollen die Möglichkeiten der internationalen Zusammenarbeit im Bildungssektor miteinander ausschöpfen.  Denn nur im Ausbau der freundschaftlichen Verbindungen zwischen Menschen aus der ganzen Welt lassen sich Konflikte vermeiden und die Chancen zum Lernen und Leben in Frieden verwirklichen. 

AA/24.06.25