Erster Teil des Workshops „Rassismus, Empowerment und Verbündete. Was hat das mit mir zu tun?“
Im Rahmen des Schulentwicklungsprogramms der SchlaU Werkstatt unter Leitung von Bongani Justice Makhubela
- Wann ist eine Aussage rassistisch?
- Welche Alltagserfahrungen machen Betroffene?
- Was kann ich sagen, wenn ich im Alltag Rassismus erlebe?
Diesen Fragen sind 16 Schülerinnen und Schüler der Adolf-Reichwein-Schule am 20.05.2026 in einem Workshop nachgegangen. Der Austausch von persönlichen Erfahrungen der Teilnehmenden und die Übungsbeispiele haben gezeigt, dass Rassismus viele Gesichter hat. Häufig sind es absichtliche Beleidigungen und Abwertungen, manchmal passiert es aber auch ohne bösen Hintergedanken. Die betroffene Person erlebt es jedoch als kränkend, entwürdigend oder auch nur als sehr anstrengend.
Der zweite Teil des Workshops stand im Dienst der Entwicklung alltagstauglicher Handlungsstrategien. Ob ich selbst betroffen bin oder anderen helfe, gegen Rassismus wirksam einzutreten ist gar nicht so schwer. Mal mit Witz und einem Augenzwinkern, mal mit einem klaren „STOP - Hier nicht weiter“ wurden in Rollenspielen Zivilcourage, Sprach-Skills sowie die Fähigkeit, die eigenen Grenzen zu erkennen, geübt.
Im neuen Schuljahr findet der zweite Teil des Workshops statt. Interessierte Schülerinnen und Schüler sind aber herzlich eingeladen.
Weitere Informationen unter schule.ohne.rassismus@ars-limburg.de

