Friseure in feierlichem Rahmen freigesprochen
(jm) Sie können es: jemanden schön und attraktiv machen. Friseure haben das Geschick, mit feinem Händchen und menschlichem Gespür ein Lachen in das Gesicht des Kunden zu zaubern. Wer diesen kreativen und sehr sozialen Beruf wählt, der hat Spaß an der Arbeit mit Menschen. So wurden Ende August in der Aula der Adolf-Reichwein-Schule (ARS) fünf Gesellinnen und ein Geselle freigesprochen im Handwerk der Friseurkunst.
Klassenlehrerin Elena Geddert war berührt und stolz zugleich, ihre Azubis in die Berufswelt mit Glückwünschen zu entlassen. Freigesprochen wurden Yelizaveta Gerber, Svenja Ren, Zuzanna Salwa, Aimée-Jil Schmitt, Cedric Weimar und Neslihan Kaya, die leider nicht anwesend war. “Es ist immer wieder bewegend zu sehen, wie sich junge Menschen freuen, wenn sie ihre anspruchsvolle Zeit als Azubi erfolgreich abgeschlossen haben und nun als Gesellin und Geselle das Berufsleben fortführen”, betonte Schulleiter Ralf Abel in der Eröffnungsrede. Auch . Innungsobermeisterin Sabine Trindade gemeinsam mit ihrem Stellvertreter Marvin Giel würdigten die Leistung der Absolventen aus diesem Jahrgang mit einem ansprechenden Redebeitrag.
Kreishandwerksmeister Wolfram Uhe legte Wert auf die Bedeutung des handwerklichen Schaffens für die heimische Wirtschaft und den Einzelnen, der nach seinem erfolgreichen Abschluss von Lehrzeit das Berufsleben des Handwerks wesentlich prägt. Kollegin und Prüfungsausschussvorsitzende Anja Tengler war begeistert von dem Können und den Fertigkeiten der diesjährigen Absolventen. “Dieser Tag wird uns allen in Erinnerung bleiben, denn es ist ein besonderer: heute machen Sie als Gesellin und Geselle einen neuen, bedeutsamen Schritt auf ihrem beruflichen Weg. Sie blicken auf ihre Zeit der Ausbildung bestimmt mit gewissem Stolz zurück, denn sie haben alle Aufgaben und Herausforderungen gemeistert. Und sie blicken mit Freude nach vorne, denn ab heute beginnt das Arbeitsleben unter besten Vorzeichen”, so Anja Tengler.
Aiimée-Jil Schmitt & Svenja Ren (2 Vertreterinnen des Jahrgangs) hielten eine sehr emotionalen Rede, die geprägt war von Wertschätzung. In allen Redebeiträgen wurden herzliche Wünsche für die Zukunft geäußert. Der feierliche Rahmen in der Aula unterstrich diese Freisprechung. Ein kurzer Film über die 3 Jahre Ausbildungszeit verdeutlichte hervorragend, was diesen Beruf so besonders macht. Beispiel: die überbetrieblichen Lehrgänge, die bei uns an der Schule stattfanden, wurden mit Bildcollagen gut in Szene gesetzt.
Die Verleihung der Gesellenbriefe erfolgte durch die Obermeisterin mit besonderer Würdigung der Innungsbesten des Jahrgangs. So belegten: Platz 1 Svenja Ren (Ausbildungsbetrieb Sabine Trindade/Merenberg), Platz 2 teilten sich Yelizaveta Gerber (Ausbildungsbetrieb lifeStyle 1/Limburg) und Zuzanna Salwa (Ausbildungsbetrieb Klier Hair Group/Limburg) und auf Platz 3 kam Aimée-Jil Schmitt (Ausbildungsbetrieb Föhn X/Dornburg). Allen Beteiligten ein liebes Dankeschön und alles Gute für die weiteren beruflichen Schritte.




