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Verkehrsprävention, die bewegt: „CrashKurs“ an der Adolf-Reichwein-Schule

Welche Folgen kann eine einzige falsche Entscheidung im Straßenverkehr haben? Mit dieser eindringlichen Frage beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse der Sozialassistenz am 3. September 2026 im Rahmen der Präventionsveranstaltung „CrashKurs“ an der Adolf-Reichwein-Schule.


Eindringliche Einblicke aus der Praxis

Zum Auftakt begrüßten Schulleiter Ralf Abel, Polizeipräsident Björn Gutzeit und Polizeihauptkommissarin Barone die Anwesenden.

Im ersten Teil der Veranstaltung erhielten die Jugendlichen direkte Einblicke in den Arbeitsalltag der Einsatzkräfte. Polizeihauptkommissar André Wagner vom Regionalen Verkehrsdienst Limburg-Weilburg und Polizeikommissar Björn Fuchs von der Polizeistation Limburg berichteten anschaulich über häufige Unfallursachen und die verheerenden Folgen von leichtsinnigem Verhalten im Straßenverkehr.

Einen medizinischen und wissenschaftlichen Schwerpunkt setzte Dr. Paulke vom Institut für Rechtsmedizin in Frankfurt am Main aus der Abteilung Forensische Toxikologie. Er erläuterte eindrucksvoll, wie Alkohol und andere berauschende Substanzen die Wahrnehmung im menschlichen Körper verändern und das Risiko im Straßenverkehr um ein Vielfaches erhöhen.

Besonders nahe ging den Schülerinnen und Schülern der Beitrag von Frau Rodestock und Frau Birk von der Notfallseelsorge Limburg-Weilburg. Sie machten deutlich, dass schwere Unfälle nie nur die Beteiligten selbst treffen, sondern auch Angehörige, Freunde und Rettungskräfte oft lebenslang begleiten.


Eigenes Handeln erleben: Die Praxis-Workshops

Im zweiten Teil des Vormittags wurden die Jugendlichen selbst aktiv. In drei wechselnden Workshops ging es darum, die Theorie praktisch zu erfahren:

  • Rauschbrillen und BlazePods: Beim Durchlaufen eines Parcours mit Rauschbrillen und bei Reaktionsübungen an sogenannten BlazePods wurde hautnah erlebbar, wie stark Orientierung und Reaktionsfähigkeit bereits unter geringem Einfluss von Substanzen nachlassen.
  • E-Scooter-Sicherheit: An einer weiteren Station drehte sich alles um die korrekte und sichere Nutzung von E-Scootern im Alltagsverkehr.
  • Emotionale Aufarbeitung: Im Workshop der Notfallseelsorge setzten sich die Klassen vertiefend mit den persönlichen und emotionalen Tragweiten von Verkehrsunfällen auseinander.


Fazit und Dank

Die gelungene Mischung aus Fachvorträgen, persönlichen Erfahrungsberichten und praktischen Übungen führte allen Beteiligten vor Augen, wie essenziell Aufmerksamkeit, Eigenverantwortung und gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr sind.

Ein herzlicher Dank gilt allen Referentinnen, Referenten und Mitwirkenden, die diesen eindrucksvollen Präventionstag an unserer Schule ermöglicht und gestaltet haben!